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Panel-Sprecher auf der Design-Konferenz “Resonanzen.”
Moritz "mo." Sauer spricht am 15./16. Mai 2009 auf der Design-Konferenz "Resonanzen." an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Das Thema lautet: "Web 2.0 – Resonanzkörper für Musiker, Künstler und Designer"
Einleitungstext zur Design-Konferenz "Resonanzen."
Resonanzen. Wo Kommunikation und Zusammenspiel stattfindet, entstehen Resonanzen.
Was wir hören, wahrnehmen, beruht auf einem System sich abstimmender Schwingungen - auf Resonanzen. Was für uns »stimmig« ist, spricht uns an. Wo wir »auf gleicher Wellenlänge« sind, können wir uns verstehen. Mit unseren Wünschen, Vorstellungen und Arbeitsergebnissen möchten wir auf Resonanz stoßen.
Die Beschäftigung von Designern mit Klang, Musik, »Sound« ist in der modernen interaktiven und multisensuellen Kommunikation ein bedeutendes Arbeitsfeld geworden. Das wird ein Schwerpunkt des Forumgespräch 2009 sein.
Die Dimensionen gehen aber viel weiter, die Aspekte sind vielfältiger. Das Prinzip der Resonanz durchzieht alle Bereiche des Lebens, der Gestaltung von Welt und unsere Kommunikation. Was kann besseres Verständnis und bewußterer Umgang mit diesen Prinzipien für unsere Kommunikation, unsere Arbeit und unser Leben bewirken?
Dieser Frage geht das 17. Forumgespräch des Forum für Entwerfen am 15. und 16. Mai 2009 in der Hochschule für Gestaltung Ulm nach: ein sinnlicher und erkenntnisreicher Dialog von Musik, Designpraxis und Wissenschaft.
Abstract von Moritz "mo." Sauer für die Resonanzen
Web 2.0 – Resonanzkörper für Musiker, Künstler und Designer.
Wie wir das Netz zur Erzeugung und Verbreitung freier Kultur nutzen können. Web 2.0 – das Mitmach-Web – brachte einige neue Technologien und Funktionen mit sich. Während das Netz zu Anfang noch das altbeliebte One-To-Many-Sendeformat gestandener Medien wie Radio, TV und Print spiegelte, vibriert das Medium heute als erstes wirkliches Many-To-Many-Medium. Resonanzen und Feedbackschleifen entstehen schnell und einfach durch Publikationswerkzeuge wie wendige Weblogs oder große Community-Portale.
In diesem Teilen und Verteilen schöpferischer Akte behindern Copyrights und der aufregende Remix mutiert zum Gesetzesbruch.
Dagegen stemmen sich die Creative Commons (kurz CC). Das Lizensierungsmodell richtet sich an Kreative und Menschen, die gerne teilen. Moritz Sauer erläutert in seinem Vortrag warum sich auch Designer mit freier Kultur beschäftigen sollten und wie sie davon profitieren. Er führt uns in die Welt von Web 2.0, Netlabels und freier Musik. Er zeigt, wie Musiker seit Jahren das Internet mit seinen
Web 2.0-Werkzeugen samt Creative Commons nutzen, um gehört, gelesen und gesehen zu werden.
